Es war mein erster Workshop und ich war sehr aufgeregt. Meine Mama bereitete schon den ganzen Tag Leckereien vor, schließlich sollte der Workshop von 17:30 Uhr bis 21 Uhr gehen. Tatsächlich ging er am Ende viel länger.
Ich habe mir vorher wirklich viele Gedanken gemacht. Werde ich wieder aufgeregt sein? Werde ich einen Blackout haben vor Aufregung? Denn das kann ich nie vorhersehen. Ich bin völlig gechillt und dann überkommt mich plötzlich etwas und ich habe einen totalen Blackout. Keinen Zugang mehr zu klaren Gedanken oder meinem Wissen. Wie ein schwarzes Loch. Hitze kommt auf und ich stehe da, als hätte ich von all dem noch nie etwas gehört.
Das ist mir noch nicht oft passiert. Aber wenn ich besonders aufgeregt bin, dann ... naja, sagen wir es so: Es passiert mir vielleicht einmal aller zehn Jahre. Erst vor Kurzem hatte ich allerdings einen Blackout. Und das war sooo ... naja, eigentlich war es gar nicht schlimm. Denn dadurch durfte ich etwas Tolles erfahren und lernen. Aber dieses tolle Gefühl kommt eben immer erst später. Der Moment des Blackouts, der fühlt sich gar nicht cool an. Aber da es genau so wenig wie alles andere beiinflussbar ist, habe ich den Gedanken nicht mehr verfolgt.
Kurz vorher habe ich noch einmal gelernt, meinen Raum vorbereitet und dann konnte es auch schon losgehen.
Da sich zunächst keine Gäste anmeldeten, spielten meine Mama und meine Tochter „Versuchskaninchen“. Und kurz vor dem Start meldete sich tatsächlich noch ein Gast aus Chemnitz an. Aus Chemnitz. Mensch, war ich stolz, dass jemand extra aus Chemnitz den weiten Weg auf sich nimmt, um meinen Workshop zu besuchen.
Ich hatte zwar nur drei Gäste, aber ich war glücklich.
Am Anfang braucht es nicht mehr. Langsames Wachstum ist gesünder, sagt man. Und daran glaube ich auch fest. Ich habe bereits eine sehr erfolgreiche Firma gegründet und weiß, dass langsames Wachstum essenziell ist.
Jedenfalls war ich happy.
Es ging los.
Die Aufregung stieg.
Ich begrüßte alle und bedankte mich noch einmal für die liebevolle Hilfe meiner Mama. Während ich das hier schreibe, merke ich gerade, dass ich vergessen habe, meiner zauberhaften Tochter zu danken, die mir bei der Vorbereitung mindestens genauso lieb zur Seite stand. Sie ist eh mein Goldschatz. Und wenn du kleiner Goldschatz das hier liest: Danke auch auf diesem Weg ❤️.
Mein Reiki-Lehrer Andreas war natürlich auch dabei. Er führte durch den Abend und ich war quasi nicht nur Gastgeberin, sondern gleichzeitig auch seine Schülerin, die sich anschauen durfte, wie ein Workshop aussehen kann, damit ich später selbst welche geben kann.
Denn Reiki ist zwar weit verbreitet und gerade unter sehr bewussten Menschen oder auch in der High Society sehr beliebt. Aber ich merke auch immer wieder, dass viele Menschen Reiki für sehr suspekt halten und keinen Cent dafür ausgeben würden, nur weil jemand eine Hand über eine Stelle legt und scheinbar nichts tut.
Und genau deshalb habe ich die Idee mit diesen Workshops für perfekt gehalten. Die Hemmschwelle wird kleiner. Man kann Fragen stellen. Man kann erleben. Man kann fühlen. Und man muss nicht gleich eine Ausbildung machen.
Mein Reiki-Lehrer erzählt oft, dass Menschen sich manchmal nur ein paar Mal behandeln lassen und dann selbst Reiki erlernen möchten. Ich denke, so funktioniert das auch oft. Denn es gibt Menschen, die sich einfach gern verwöhnen lassen und regelmäßig zu Behandlungen kommen. Und dann gibt es diejenigen, die irgendwann neugierig werden. Die mehr wissen möchten. Die spüren, dass da etwas in ihnen ruft. So wie es damals bei mir war. Dieses Verlangen, immer mehr darüber erfahren zu wollen und tiefer in die Tugenden und Lehren des authentischen Reiki einzutauchen.
Andreas sprach an diesem Abend über die Bedeutung von Reiki, stellte den Wiederentdecker Dr. Mikao Usui kurz vor und gab einen Einblick darin, wie wir Menschen im Grunde alle sind. Meine Mama und meine Tochter berichteten später, dass er das alles so spielerisch leicht erklärte, dass es wirklich jeder verstehen konnte. Es war nicht schwer. Es war federleicht.
Die Teilnehmerinnen erhielten anschließend eine Kurzeinstimmung, damit auch durch ihre Hände für eine gewisse Zeit ungehindert die reine universelle Lebensenergie fließen konnte. Und schon begannen sie, sich selbst mit Handauflegen zu behandeln.
Der Austausch danach war – wie eigentlich nach jeder Einstimmung, der ich bisher beiwohnen durfte – einfach himmlisch. Manchmal erlebt man es, dass Eingestimmte nicht besonders viel wahrnehmen. Doch in dieser Runde waren alle sehr feinfühlig und nahmen unglaublich viel wahr.
Nach der köstlichen Pause kam es dann zur Gruppenbehandlung auf der Wellnessliege.
Meine Mama ist eigentlich gar nicht der Typ Mensch, der sich gern von Fremden anfassen lässt. Aber sie tat es. Und sie ließ sich fallen. Das Feedback von allen war phänomenal.
Etwas nach 21 Uhr endete der Workshop schließlich. Wobei „enden“ eigentlich nicht das richtige Wort ist. Denn wir saßen noch lange zusammen und tauschten unsere Gedanken, Gefühle und Erfahrungen aus.
Es war ein sehr seeliger Abend.
Und dank meiner Mama knurrte nicht einmal mein Bauch.
Mein Fazit?
Mehr.
Ich war am nächsten Tag so beseelt von diesem Abend, dass ich mich direkt hingesetzt und meinen eigenen Workshop vorbereitet habe. Die Plakate sind fertig und auch das Workbook für meine Teilnehmer ist inzwischen vorbereitet.
Wenn du jetzt denkst, dass es gleich weitergeht, dann darf ich dir sagen, dass dem vermutlich nicht so sein wird. Ich dosiere alles so, wie es sich gut anfühlt. Und ich genieße gerade das langsame Wachstum. Natürlich gibt es auch Phasen in meinem Leben, in denen ich einfach durchrasen möchte. Schneller. Weiter. Mehr. Aber gerade bin ich eher in der Phase, in der ich den Moment so sehr genießen möchte, dass ich noch ein wenig darin verweilen mag, bevor ich den nächsten Workshop anbiete.
Und ganz ehrlich? Das fühlt sich gerade genau richtig an.
Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, verpasst du meinen nächsten Workshop auf jeden Fall nicht.
Ich halte dich informiert. 💛
Herzlichst, Fanni
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1 Kommentar
Liebe Fanni, es war ein schöner Abend mit dir und den Teilnehmerinnen. Dein Wohlfühlen-Raum, & die Mineralien, laden ein, hier noch viel länger und öfters verweilen zu dürfen. Danke für das leckere Büffet das deine Mama mit deiner Tochter gestaltet hat. Du bist eine großartige Reiki Meisterin und freue mich, dass du das authentische Reiki so anbietest. Herzensgrüße 🥰, Andreas