Über mich
Ich bin Fanni.
Ehefrau, Mama, Schwester, Kind, Hundemensch, Katzenmensch, Sammlerin schöner Dinge – und ein Mensch, der unglaublich gern zuhört.
Mein beruflicher Weg begann in einer Rechtsanwaltskanzlei, die ich noch heute liebevoll als mein zweites Zuhause bezeichne. Dort wurde ich zur Rechtsanwaltsfachangestellten ausgebildet und bin über viele Jahre in meine heutige Rolle hineingewachsen. Heute darf ich mich Büroleiterin nennen und arbeite eng an der Seite meines Chefs. Darauf bin ich sehr stolz.
Dieser Beruf hat mich geprägt. Hinter jeder Akte steht ein Mensch, eine Geschichte, manchmal auch ein Schicksal. In all den Jahren habe ich gelernt, aufmerksam zu lesen, zuzuhören und Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Diese Fähigkeit begleitet mich nicht nur im Beruf, sondern auch in meinem persönlichen Leben.
Ein feinfühliger Blick auf Menschen
Ich gehöre zu den Menschen, die Stimmungen sehr schnell wahrnehmen. Viele nennen das Hochsensibilität.
Für mich bedeutet es vor allem, dass ich mich gut in andere Menschen hineinversetzen kann. Ich spüre oft sehr genau, wenn etwas unausgesprochen im Raum steht.
Das ist manchmal herausfordernd, aber gleichzeitig auch eine große Stärke. Denn es ermöglicht mir, Menschen Raum zu geben und ihnen aufmerksam zuzuhören.
Über die Jahre durfte ich lernen, wie wichtig es ist, bei aller Offenheit auch gut für sich selbst zu sorgen und klare Grenzen zu setzen.
Meine persönliche Entwicklung
Durch viele Menschen in meinem näheren Umfeld und insbesondere durch meine Familie bin ich vor einigen Jahren intensiver mit der Entwicklung meiner Persönlichkeit in Berührung gekommen. Ich durfte an Frauenkreisen teilnehmen, Seminare besuchen und mich viel mit Selbstreflexion beschäftigen.
Diese Zeit hat mir neue Perspektiven eröffnet.
Ich habe gelernt, Situationen auch aus einer gewissen inneren Distanz zu betrachten – fast so, als würde man einen Schritt zurücktreten und das Geschehen aus einer anderen Perspektive beobachten.
Das hat mir geholfen, viele Dinge klarer zu sehen und gelassener damit umzugehen.
Mineralien – eine alte Liebe
Mineralien haben mich schon als Kind fasziniert.
Viele Jahre später kam diese Begeisterung plötzlich wieder zurück. Ich begann, mich intensiver mit Steinen zu beschäftigen, sie zu sammeln und schließlich auch Armbänder daraus zu gestalten.
Mich faszinieren ihre Farben, ihre Formen und die lange Geschichte, die jeder Stein in sich trägt. Für mich sind Mineralien kleine Geschenke der Natur.
Viele Menschen verbinden bestimmte Steine traditionell mit verschiedenen Bedeutungen oder Symboliken. Diese Geschichten und Überlieferungen finde ich sehr spannend.
Eine schwierige Zeit – und eine neue Idee
Gerade in dieser Phase habe ich gemerkt, wie wichtig kleine Dinge sein können, die Ruhe und Halt geben.
Nach der Explosion unserer Wohnung war vieles unsicher und durcheinander. Unser Zuhause war stark beschädigt, der Alltag völlig verändert und ich musste mich erst einmal neu orientieren.
In dieser Zeit entstand der Wunsch nach einem Ort, der mir selbst wieder Stabilität geben konnte. Ein Raum, in dem ich arbeiten und meine Mineralien sortieren kann. Ein Raum zum Wohlfühlen und Entspannen meiner Seele.
Ursprünglich war genau das auch der Plan: Ein Arbeits- und Lagerraum für meine Mineralien, meine Materialien und meine Reiki-Liege. Ein Platz für Organisation, kreative Arbeit und für die Dinge, die zu meinem kleinen Gewerbe gehören.
Mit der Zeit entwickelte sich dieser Raum jedoch weiter. Während ich ihn einrichtete, merkte ich immer stärker, dass er mehr sein durfte als nur ein Lager oder Büro.
Der Raum fühlte sich ruhig an, fast wie ein kleiner Rückzugsort.
Und so entstand Schritt für Schritt eine neue Idee:
Warum diesen Ort nicht auch mit anderen Menschen teilen?
Die Vorstellung, dort nicht nur Mineralien aufzubewahren, sondern auch Begegnungen möglich zu machen, wurde immer klarer. Gespräche, kleine Auszeiten, Reiki-Behandlungen und irgendwann auch der Gedanke an einen Frauenkreis.
Dieser Weg ist also nicht über Nacht entstanden. Er hat sich langsam entwickelt – aus persönlichen Erfahrungen, aus Gesprächen mit verschiedenen Menschen und aus dem Wunsch heraus, einen Ort zu schaffen, an dem Ruhe und Begegnung möglich sind.
Mir geht es dabei nicht darum, Antworten auf alles zu haben. Vielmehr möchte ich einen Raum öffnen, in dem Menschen sich wohlfühlen dürfen.
Manche Ideen wachsen einfach mit der Zeit. Und manchmal zeigt sich erst unterwegs, was aus einem ursprünglichen Plan alles entstehen kann.
Schreiben als neue Leidenschaft
Vor einiger Zeit habe ich begonnen zu schreiben.
Eigentlich ganz spontan – aus einem Impuls heraus, Gedanken und Erfahrungen festzuhalten. Daraus ist schließlich mein Blog entstanden.
Als ich einmal angefangen hatte zu schreiben, kamen plötzlich immer mehr Themen. Gedanken, Erfahrungen und kleine Beobachtungen aus dem Leben wollten einfach aufs Papier – oder besser gesagt auf die Webseite.
So ist es passiert, dass ich an einem einzigen Tag mehrere Beiträge geschrieben habe. Heute sind bereits viele Blogartikel vorbereitet, die nach und nach veröffentlicht werden. So entsteht ganz bewusst Raum zwischen den Texten, damit jeder Beitrag in Ruhe gelesen und für sich wirken kann.
Wer mag, darf unter den Beiträgen auch eigene Gedanken hinterlassen oder Themen vorschlagen, über die ich einmal schreiben könnte. Ich freue mich sehr über diesen Austausch.
Und natürlich gilt: Wenn jemand in einem Kommentar schreibt, dass seine Worte nur für mich bestimmt sind, dann bleibt dieser Beitrag selbstverständlich privat und wird nicht veröffentlicht.
Dinge, die ich liebe
Wenn ich nicht arbeite oder neue Ideen für meinen Raum entwickle, verbringe ich meine Zeit am liebsten draußen – gemeinsam mit meinem Hund.
Besonders gern bin ich in meinem kleinen Garten. Wobei „Garten“ vielleicht ein großes Wort ist. Eigentlich besteht er hauptsächlich aus einer Terrasse mit Betonplatten und einer Mauer rundherum. Aber entlang der Hecke gibt es einen schmalen Streifen Erde, den ich nach und nach bepflanzen durfte.
Und genau dort ist über die Jahre meine kleine Oase entstanden.
Ich setzte Frühblüher ein und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn sie im Frühling wieder aus der Erde kommen. Das Schönste ist: Viele davon vermehren sich von ganz allein. Aus ein paar kleinen Pflanzen wird mit der Zeit immer mehr Leben.
Für mich steckt darin etwas sehr Besonderes.
Man braucht oft gar nicht viel Raum, um etwas Schönes entstehen zu lassen.
Manchmal reicht ein kleiner Platz, ein bisschen Geduld und die Freude daran, sich um etwas zu kümmern.
Vielleicht ist das auch ein bisschen mein Wesen:
Aus kleinen Dingen etwas Wertvolles wachsen zu lassen.
Wenn ich nicht gerade im Garten bin, bastle ich gern Mineralarmbänder. Das Auffädeln der Steine wirkt auf mich fast meditativ. Manchmal löse ich sogar fertige Armbänder wieder auf, nur um sie neu zu gestalten.
Außerdem sammle ich mit großer Begeisterung kleine Modellautos – eine Leidenschaft, die mich schon seit meiner Kindheit begleitet.
Mein Blick auf das Leben
Das Leben verläuft selten geradlinig.
Manchmal passieren Dinge, die man sich niemals ausgesucht hätte. Und doch entstehen gerade aus solchen Momenten neue Wege.
Deshalb begleiten mich zwei Gedanken:
Alles geschieht für uns – auch wenn wir den Sinn manchmal erst später erkennen.
Es ist, wie es ist.
Vielleicht sehen wir uns einmal persönlich
Vielleicht führt dein Weg dich ja einmal zu mir.
Mein Raum ist bewusst kein Geschäft mit festen Öffnungszeiten. Ich öffne ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Das bedeutet auch: Wenn du einen Termin bei mir hast, gehört diese Zeit ganz dir – oder euch.
In meinem Raum arbeite ich bewusst nur mit einzelnen Menschen oder kleinen Gruppen. Ohne Hektik, ohne parallele Termine und ohne das Gefühl, schnell wieder Platz machen zu müssen.
Mir ist wichtig, dass jeder Mensch in Ruhe sein darf.
Wenn du also neugierig geworden bist, bist du herzlich willkommen, einen Termin mit mir zu vereinbaren und mich persönlich zu besuchen.
Und wer weiß – vielleicht entsteht bei einer Tasse Tee, zwischen Mineralien, Gesprächen und ruhigen Momenten genau der kleine Augenblick, der gerade gut tut.
Herzlichst
Fanni